The Printing Press

The Printing Press professional Handbuch

Das Programm können Sie hier herunterladen.

Einleitung

Vielleicht wissen Sie es noch nicht: Johannes Gutenberg (1400-1468) hat den Buchdruck nicht als Erster erfunden, sondern die ältesten bekannten Drucktechniken entstanden in China. Aber er hat den Buchdruck durch die Einführung der beweglichen Lettern für die Europäer überhaupt erst zugänglich gemacht. Konnte er doch damals noch nicht wissen, welche Entwicklung er mit seiner Entdeckung auslöste. Sicherlich ahnte Gutenberg auch nicht die rasanten Veränderungen der Drucktechniken hin zur computerisierten Text- und Bildverarbeitung wie sie heutzutage möglich sind. Sie halten nun das Handbuch zu einer solchen Neuentwicklung in den Händen.

Printing Press professional ist ein Softwareprodukt der delta labs media Entwicklungsgruppe für den ATARI ST Computer. Mit diesem Nachfolger des beliebten PD-Programmes haben Sie noch mehr Möglichkeiten, Ihre Korrespondenz grafisch zu gestalten. Printing Press professional ist kein Textverarbeitungsprogramm. Dieses Programm will Ihnen dabei helfen, Ihren Schriftstücken eine inividuelle Note zu geben, um diese somit vom üblichen Schreibeinerlei abzuheben.

Neben den zentralen Möglichkeiten Briefköpfe und Grußkarten zu kreieren, können Sie auch Diskettenlabel und Etiketten entwerfen und in unbegrenzter Stückzahl ausdrucken. Doch damit nicht genug: Bilder und Bildausschnitte können zum Poster vergrößert und ausgedruckt werden. Printing Press bietet die Möglichkeit große Schriftbanner (z.B. auf Endlospapier) zu drucken.

Zusätzlich zu diesen Funktionen gibt es das PP-Chart Modul. Hier ist es möglich, Ihre Zahlen in anschauliche Grafiken zu verwandeln. Sie können z.B. Ihre Bilanzen in Form von Torten- oder Balkendiagrammen darstellen und diese im Printing Press dann mit in Ihre Schriftstücke einbinden. Printing Press läd, speichert und verarbeitet alle gängigen Bildformate (Doodle, Degas, Image, Stad) und besitzt ein besonders speicherplatzschonendes Format, das Printing Press CPG-Format.

Im Art Studio werden mit der Hilfe vielfältiger Zeichenfunktionen Grafiken erstellt oder importierte Grafiken ediert. Die Funktionen des Art Studios wirken jedoch auch in allen anderen Grafikbereichen des Programms. Somit können Bilder und Bildausschnitte z.B. im Briefkopfmenü oder für das Disklabel, die Grußkarte etc. in der Orginalgröße weiterbearbeitet werden. Grafikausschnitte (vielleicht Ihr Firmenlogo, Vereinsabzeichen…) sind direkt auf Briefköpfen, Grußkarten, Labels und Postern zu verwenden und anzupassen. Es entfällt das lästige Laden und Speichern von veränderten Bildern. Dabei ist es möglich, die gängigen Zeichensätze (GEM-Fonts) und sogar Signum!-Zeichensätze zu verändern und in die Bildelemente mit einzubauen.

Die Textverarbeitung führen Sie dann mit Ihrem aus Printing Press aufgerufenen `Lieblingstexteditor` durch.

Printing Press stellt Ihnen jedoch auch umfassende Funktionen zur Datei- und Diskettenverwaltung zur Verfügung. Wenn sie neue Ordner anlegen, Dateien löschen, umbennen oder den freien Speicherplatz auf Ihrer Diskette ermitteln wollen, brauchen Sie das Programm nicht mehr zu verlassen. Sie haben direkten Zugriff auf Adressdateien im 1ST-Address Format. Das erspart Ihnen zum Beispiel bei Serienbriefen die lästige zusätzliche Adressentipperei.

Unbequemes Einstellen von Suchpfaden für Druckertreiber, Bilder, usw. ist nicht mehr nötig. Einmal aufgerufen, merkt sich Printing Press alle Suchpfade automatisch selbst und speichert diese beim Verlassen des Programms in der Datei PPP_SET.
Druckertreiber für 9- , 24 Nadel- und Laserdrucker stehen zur Verfügung. Diese können bei Bedarf einfach an die speziellen Parameter Ihres Druckers angepaßt werden.

Alle Funktionen von Printing Press sind in ihrer Bedienung logisch aufeinander abgestimmt und leicht zu überblicken. Zusätzlich ist jede Funktion sowohl per Maussteuerung als auch ber Tastatur aufzurufen. Die Tastaturkürzel sind in den einzelnen
Pulldownmens hinter den Menüpunkten eingetragen.

Wir wünschen Ihnen mit dem Programm Printing Press professional viel Freude und ein erfolgreiches Arbeiten.

Hardwarevoraussetzungen

Damit das Programm einwandfrei arbeitet sind folgende Geräte notwendig:

Computer – Atari ST mit mindestens 1 MB Hauptspeicher
Monitor – SM 124 monochrome.
Laufwerk – Ein doppelseitiges Laufwerk.
Drucker – 9 oder 24 Nadel oder Laserdrucker.

Softwarevoraussetzungen

Printing Press professional
1.ST-Address (optional)
Ein Texteditor Ihrer Wahl (optional)

Dynamische Speicherverwaltung

Das Programm besitzt eine dynamische Speicherverwaltung, Das heißt : Je nach Speichergröße paßt sich das Programm automatisch an . Bei  1 MB Speicher haben Sie z.B. 5 Bildschirme , 6 GEM-Fonts und 1 Signum!-Zeichensatz zur Verfügung. Bei größerem Speicher natürlich entsprechend mehr.

Allgemeine Bedienunghinweise

Alle Funktionen im Programm lassen sich entweder mit der Maus oder über die Tastatur aufrufen. So lassen sich die Programmteile im Untermenü MODUS über die Funktionstasten F1 – F10 einstellen, ein -Zeichen vor dem angegebenen Tastaturkürzel bedeutet, da die Control-Taste + die Buchstabentaste zu drücken ist. Die verschiedenen Menüpunkte im Untermenü EINSTELLEN sind mit der Alternate-Taste + Buchstabentaste zu erreichen.

Im Untermenü ZEICHNEN zeigt ein Häkchen vor dem Menüpunkt, welche Zeichenfunktion im Moment aktiviert ist.

Auch die Dialogboxen, in denen in den einzelnen Programmteilen Einstellungen vorgenommen werden können, sind neben der Mausbedienung über die Tastatur steuerbar. Drücken und Halten der Alternate-Taste + unterstrichener Buchstabe löst die gewünschte Funktion aus.

objekte

Bei den in Printing Press integrierten Dialogboxen handelt es sich um sogenannte ‚Advanced Dialogs‘. Sicher haben Sie schon in der rechten oberen Ecke das „Eselsohr“ entdeckt. Wenn Sie den Mauszeiger auf diese Ecke bewegen, so können Sie die gesamte
Dialogbox bei gedrückter, linker Maustaste über den Bildschirm schieben und dort absetzen, wo Sie die Box am liebsten hätten.

Manche Dialogbox hat keine Abbruchfunktion. Haben Sie eine Box aufgerufen, in der sich kein Abbruchbutton befindet, so können Sie diese durch einen Klick der rechten Maustaste außerhalb der Box verlassen.

Alle Zeichenfunktionen lassen sich durch Betätigen der rechten Maustaste verlassen. Haben Sie inzwischen keine andere Zeichenfunktion angewählt, so können Sie mit einem Klick auf die rechte Maustaste oder durch Drücken der Space-Taste wieder zur zuletzt
angewählten Zeichenfunktion zurückkehren.

Die verschiedenen Editoren lassen sich auch mit den Cursorsteuertasten Pfeil- links bzw. Pfeil-rechts nacheinander anwählen.

Die Menüleiste

DLS

Wenn Sie den Mauszeiger in der Menüleiste auf den Menüpunkt DLS führen, klappt das erste Pulldownmenü herunter. Hier finden Sie lediglich den Eintrag ‚Accessories‘.

Mit Alternate + A oder einem Mausklick auf den Menüpunkt schalten Sie zu einem neuen Bildschirm um, wo Sie eine neue Menüzeile mit zwei Einträgen vorfinden. Klicken Sie unter DESK den Menüpunkt ‚Information‘ an, erhalten Sie Informationen über die
Programmautoren, die aktuelle Versionsnummer und die Seriennummer.

Unterhalb der gestrichelten Linie sind die beim Systemstart geladenen Accessories eingetragen und können von hier aufgerufen werden. Öffnet ein Accessory ein eigenes Fenster, nimmt Printing Press keine Befehle (Menüwahl, Tastenkombinationen etc.) entgegen und wartet, bis alle „fremden“ Fenster wieder geschlossen sind.

Mit Anwählen der Option ‚Printing Press‘ im Menü DLS gelangen Sie zurück zum Hauptprogramm.

DATEI

datei

Bild laden CTRL + L

Nach Anwählen dieses Menüpunktes können Bilder folgender Formate in den jeweiligen Editor geladen und dort weiterbearbeitet werden:

CPG : Printing Press – Format
PAC : Bilder des Zeichenprogrammes STAD
IMG : Bilder im GEM-Image Format
PIC : Bilder im DOODLE – oder Screen – Format
PI3 : Bilder im Degas – Format

Bedenken Sie jedoch, daß die Bilder an die Größe der Zeichenfläche des gerade aktiven Editors angepaßt werden. So bleibt z.B. im Briefkopfeditor auf dem Bildschirm lediglich ein ca. 3 cm breiter Bildstreifen stehen. Wird das ganze Bild benötigt, sollten
Sie vor dem Laden mit F4 (oder Anwählen des Menüpunktes ART STUDIO im Untermenü MODUS) zum Art Studio umschalten.

Bild speichern CTRL + S

Selbst erstellte oder bearbeitete Bilder können in den bereits erwähnten Formaten abgespeichert werden.

bildspeichern

 

Objekt laden CTRL + O

Hier können Sie Objekte, das sind Bildausschnitte, verschiedener Formate laden. Printing Press erkennt folgende Formate:

SET – Printing Press Format
PUF – Bildausschnitte des Zeichenprogrammes STAD
IMG – IMAGE Format
BL3 – Bildausschnitte des Zeichenprogrammes DEGAS

objektladen

Objekt speichern CTRL + W

Unter diesem Menüpunkt können Sie Bildausschnitte des aktuellen Bildschirms als Objekt speichern. Nach Anwählen der Funktion oder nach Betätigen der Tastenkombination Ctrl + W wird der Kreuzcursor eingeblendet.

Nachdem mit der Maus die linke, obere Ecke des zu sichernden Bildausschnittes festgelegt ist, genügt ein Linksclick, um ein Rechteck in der Größe des gewünschten Ausschnittes aufzuspannen. Ein weiterer Druck auf die linke Maustaste markiert den Ausschnitt
und die Dialogbox zum Speichern des ausgewählten Objektes erscheint.

objektspeichern

Jetzt kann festgelegt werden, ob der Bildausschnitt im SET – oder IMG – Format gesichert werden soll. Die Dialogbox verschwindet und macht der Dateiauswahlbox – oder neudeutsch: Fileselector-Box – Platz. Hier sollten Sie Ihrem Werk einen einprägsamen
Namen verpassen und es mit Klick auf den OK-Button oder durch Drücken der Return-Taste endgültig sichern.

Diskfunktionen CTRL + D

Haben Sie diesen Menpunkt  ausgewählt, lassen sich einige Diskfunktionen ausführen, ohne das Programm verlassen zu müssen. So können Sie Ordner anlegen, Dateien löschen und umbenennen, bei Bedarf eine Diskette formatieren oder sich den freien
Speicherplatz der angemeldeten Laufwerke anzeigen lassen.

disk

Bevor Sie die einzelnen Programmteile ausprobieren, sollten Sie die Option „Suchpfade einstellen“ anklicken (oder Alternate + S drücken), worauf die im Bild dargestellte Dialogbox eingeblendet wird. Hier lassen sich alle im Programm benötigten
Dateipfade einstellen und auch abspeichern. Die Pfade werden in der Datei PPP_SET abgelegt und bei jedem Programmstart automatisch mitgeladen, so daß Sie diese Einstellung nur einmal vornehmen müssen.

pfade

Um nun z.B. den Pfad für Degas-Bilder einzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

Klicken Sie einmal mit der linken Maustaste auf den Namen Degas in der linken Box. Der Eintrag wird invertiert, d.h. weiße Schrift auf schwarzem Untergrund, und oben in der Pfadzeile erscheint der bisher voreingestellte Pfad.

Um diesen Pfad zu ändern, klicken Sie auf den mit ‚Fileselector‘ bezeichneten Button und die Fileselectorbox wird aufgerufen. Wählen Sie hier den Ordner aus, in dem sich Ihre Degas-Bilder befinden, klicken Sie in der Fileselectorbox auf OK und der neue
Pfad ist eingestellt und wird in der Pfadzeile angezeigt.

Vergessen Sie nicht, vor Verlassen der Dialogbox die eingestellten Pfade zu speichern!!

Präferenzen sichern ALT + P

Hier werden alle wichtigen Einstellungen, wie z.B. gewählte Verknüpfungsart, Textattribute, Zeichenfarbe, letzte Zeichenfunktion usw. in der Datei ‚PPP.INF‘ abgespeichert. Diese Einstellungen werden beim nächsten Start des Programms automatisch wieder mitgeladen.

MODUS

modus

Die Optionen dieses Menüs sind über die Funktionstasten F1 – F10 zu erreichen. Außerdem kann mit den Cursorsteuertasten Pfeil-links bzw. Pfeil- rechts zwischen den Editoren umgeschaltet werden. Befinden Sie sich z.B. im Briefkopfeditor, gelangen Sie durch Drücken der Cursor-links Taste zum Grußkarteneditor, mit der Cursor-rechts Taste zum Art Studio. Natürlich lassen sich die einzelnen Editoren auch per Mausclick anwählen.

Disklabel (F1)

Beim Starten des Programms gelangt man direkt in den Disklabeleditor. Hier können Disklabel gezeichnet, mit Text versehen und auf Diskettenaufkleber gedruckt werden.

disklabel

Zum Herstellen der Label haben Sie Zugriff auf alle Zeichenoptionen des Menüs ZEICHNEN, sowie auf fast alle Menüpunkte des EXTRA-Menüs. Nicht nutzen können Sie die Punkte „Boxen ein“ und „Boxen aus“. Diese beiden Optionen funktionieren nur im Art Studio und werden unter später beschrieben.

Nach Betätigen der Help – Taste steht die im Bild  dargestellte Dialogbox zur Verfügung. Selbst gefertigte Disklabel können gespeichert, geladen oder auch gelöscht werden.

Beim Ausdrucken wird die vom Disklabeleditor zur Verfügung gestellte Arbeitsfläche auf die Größe eines Diskettenaufklebers (ca. 70 x 70 mm) verkleinert.

Weitere Informationen zum Thema Drucken erhalten Sie unter Punkt Drucker.

Grußkarten (F2)

Im Grußkarteneditor haben Sie zum Erstellen von Grußkarten die gleichen Zugriffsmöglichkeiten auf die Funktionen der Menüleiste, wie im vorherigen Abschnitt bereits beschrieben.

gruss

Wenn Sie in diesem Editor per Help-Taste die in Bild gezeigte Dialogbox aufrufen, steht Ihnen zusätzlich die Funktion ‚Rahmen laden‘ zur Verfügung. Nach Anwählen dieser Funktion oder Drücken der Tastenkombination Alternate + R läßt sich ein fertiger
Rahmen ins Bild einladen. Bevor diese Aktion ausgeführt wird, werden Sie noch gefragt, ob der Rahmen in den Bildvordergrund oder in den Bildhintergrund geladen werden soll. Hierbei ist von Bedeutung, welche Einstellung unter Punkt ‚Objekte‘ im Menü
EINSTELLEN gewählt ist. Ist z.B. ‚deckend‘ als Verknüpfungsart eingestellt, so werden ein bereits vorhandenes Bild oder Bildteile beim Laden des Rahmens vollkommen verdeckt.

Beim Ausdruck können Sie wählen, ob die Grußkarte in der Größe DIN A5 – entspricht etwa Postkartengröße- oder in DIN A4 gedruckt werden soll.

Briefköpfe (F3)

Haben Sie den Briefkopfeditor aktiviert, so ist die Zeichenfläche auf dem Bildschirm auf die Größe eines Briefkopfes beschränkt. Außerhalb der weißen Zeichenfläche lassen sich keine Aktionen (Zeichnen oder Texteingabe) durchführen.

Auch in diesem Editor wird mit der Help-Taste eine Dialogbox aufgerufen.

briefkoepfe

 

Zusätzlich zu den bereits bekannten Funktionen enthält diese Box den Menüpunkt ‚Generieren‘, bei dessen Anwahl sich neue Briefköpfe erstellen lassen. Auf dem Bildschirm
erscheint die im Bild dargestellte Dialogbox. Zunächst kann ein vierzeiliger Text eingegeben werden, der genau in die Mitte des Briefkopfes gesetzt und dessen erste Zeile in größerer Schrift ausgedruckt wird. In die unten dargestellten Quadrate – Clip
links bzw. Clip rechts – können kleine Grafiken, sog. Clips, aus dem gleichnamigen Ordner eingeladen werden, die rechts und links im Briefkopf eingesetzt werden.

briefkoepfegene

Wenn Sie mit der linken Maustaste in eines der beiden Felder klicken, wird die Fileselectbox aufgerufen und der Inhalt des Ordners CLIPS angezeigt (Aber natürlich nur dann, wenn vorher unter ‚Suchpfade‘ der entsprechende Pfad eingestellt wurde.). Haben
Sie sich für eine Datei entschieden, werden nach kurzer Zeit sechzehn kleine Grafiken auf dem Bildschirm dargestellt, wobei eine der Grafiken mit einem Rechteck umrahmt ist. Dieser Rahmen läßt sich mit der Maus auf alle angezeigten Bildchen bewegen. Bei
einem Druck auf die linke Maustaste gilt die Grafik, um die der Rahmen gerade liegt, als ausgewählt und wird in die Clip-Box übernommen. Soll eine zweite Grafik in den Briefkopf gezeichnet werden, ist die ganze Aktion noch einmal durchzuführen.

Tip: Haben Sie einen Briefkopf erstellt (oder einen fertigen Briefkopf eingeladen) und ausgedruckt, können Sie mit F10 (Externe Programme) Ihren Texteditor aufrufen und den Brieftext gleich unter den neuen Briefkopf schreiben.

Art Studio (F4)

Wenn Sie diesen Menüpunkt anwählen, steht Ihnen der Bildschirm in seiner gesamten Größe als Zeichenfläche zur Verfügung.
Zunächst werden Sie in einer Dialogbox gefragt, welchen Bildschirm Sie wünschen. (Bei 1MB Speicherplatz stehen Ihnen 2 bis 3 Bildschirme zur Verfügung).
Im Art Studio selbst können Sie bequem mit den Cursorsteuertasten zwischen den einzelnen Bildschirmen hin und her schalten.

Banner (F5)

Mit dieser Funktion sind Sie in der Lage, meterlange Banner auf Endlospapier auszudrucken. Sie können einen Text von 40 Zeichen Länge eingeben, laden, speichern und ausdrucken.

banner

Wählen Sie die Option ‚Druckerstring‘ an, können Sie angeben, mit welchen Zeichen der Drucker drucken soll.

Beispiel: Unter ‚Text eingeben‘ tragen Sie Ihren Vornamen ein, quittieren mit der Return-Taste, rufen die Option ‚Druckerstring‘ auf, löschen mit der Esc-Taste die voreingestellten Sternchen und tippen eine 4 und drücken dann nochmals die Return-Taste.
Wenn Sie nun ‚Drucken‘ anwählen, wird Ihr Vorname in ca. 13 cm großen Buchstaben, die aus der Zahl 4 zusammengesetzt sind, auf Papier gebracht.
Die Form der Zeichen richtet sich nach dem im Menü EINSTELLEN, Menpunkt ‚Textart‘ eingestellten Zeichensatz.

Poster (F6)

Dieser Menüpunkt bietet die Möglichkeit, Ihre im Art Studio erstellten oder bearbeiteten Zeichnungen als Poster ausdrucken zu lassen. Dabei ist das gewünschte Format in der Dialogbox  einfach anzuwählen.

poster

Etiketten (F8)

Haben Sie im Untermenü „Suchpfade einstellen“ den Pfad für das Etikettenprogramm (ETIKETT.PRG) korrekt eingestellt, sehen Sie nach Dürcken der Funktionstaste F8 (oder Anwählen der Option ETIKETTEN) den gleichen Bildschirm vor sich.

etikett

Nach Anklicken der Taste ‚eingeben‘ können Sie einen bis zu 7 Zeilen langen Text eingeben. Mit der Return-Taste gelangen Sie jeweils eine Zeile weiter. Entsprechend lassen sich Texte laden, speichern oder löschen. Drücken Sie den Knopf
‚drucken‘, erscheint eine weitere Dialogbox, in der die Anzahl der zu druckenden Etiketten (max.9999) eingegeben wird.
Die beiden unteren Knöpfe der Dialogbox dienen dazu, Adressen aus dem weit verbreiteten Programm 1ST Address zu importieren. Dazu müssen Sie dieses Accessory zuvor konfigurieren. Wie dies bewerkstelligt wird, ist weiter unter ausführlich beschrieben.

Laden Sie eine Konfigurationsdatei „.ADP“ ein und drücken Sie anschließend den Knopf „Import > 1ST Adress“. Es erscheint eine Dialogbox, in der Sie den 1ST Address-Suchstring eingeben können. Dieser Suchstring besitzt das gleiche Format wie in 1ST Address verwendet wird. Kommt in Ihrer Adressenverwaltung z.B. das Feld NAME vor und Sie suchen die Adresse eines gewissen Herrn Schmitz, so geben Sie als Suchstring folgendes ein: NAME = Schmitz . Kurz nach dieser Eingabe erscheint Schmitzens Adresse im Etikettenformular.

 Externe Programme (F10)

Hier können Sie, ohne Printing Press zu verlassen, ein externes Programm, z.B. einen Texteditor, starten. Voraussetzung ist allerdings, daß dazu der Speicher Ihres Computers ausreicht. Nach Rückkehr ins Hauptprogramm haben Sie die Möglichkeit, den zuletzt
auf dem Bildschirm dargestellten Bildinhalt des externen Programmes zu übernehmen.
Ist unter ‚Suchpfade einstellen‘ bereits ein Programm fest installiert, so wird dies sofort nach Drücken von F10 gestartet, andernfalls läßt sich in der Fileselectbox ein Programm anwählen.

ZEICHNEN

zeichnen

Freihand (CTRL + 1)

Nach Anwählen dieser Option erscheint der Cursor in Form eines Zeichenstiftes auf dem Bildschirm, mit dem bei gedrückter, linker Maustaste beliebig auf der Zeichenfläche des jeweiligen Editors gezeichnet werden kann.

Eingestellte Zeichenattribute, wie Linienstil, Liniendicke und Glätten werden dabei berücksichtigt . Verlassen wird die Funktion durch Drücken der rechten Mausstaste. Solange keine andere Zeichenfunktion angewählt wurde, kann durch Doppelklick auf die rechte Maustaste oder Drücken der Space-Taste wieder zur zuletzt gewählten Zeichenfunktion zurückgekehrt werden.

Linien (CTRL + 2)

Bei dieser Option wird der Cursor als Fadenkreuz dargestellt. Der Schnittpunkt markiert den Beginn einer Linie. Begonnen wird mit Mausklick links; es läßt sich eine Linie in beliebiger Richtung ziehen. Ein weiterer Druck auf die linke Maustaste markiert
das Ende der Linie. Nun ‚klebt‘ die Linie am Cursor und kann beliebig auf der Zeichenfläche bewegt werden. Erst ein weiterer Linksklick plaziert die Linie endgültig auf dem Bildschirm. Jeder weitere Linksklick legt eine Kopie der Linie auf dem Bildschirm
ab. Haben Sie sich vertan, so genügt ein Druck auf die rechte Maustaste und die zuvor gezeichnete Linie verschwindet und Sie können wieder neu beginnen.

Kreis, Ellipse, Rechteck, Rundeck, Quadrat

Die Handhabung zum Zeichnen der oben genannten Figuren ist in allen Fällen gleich und die Beschreibung wird deshalb unter einem Menüpunkt zusammengefaßt. Nach Anwählen der jeweiligen Funktion gengt ein Mausklick links, um ein Rechteck, Kreis etc.
aufzuziehen. Ist die gewünschte Größe erreicht, beendet ein weiterer Druck auf die linke Maustaste das Zeichnen der Figur und sie kann wiederum beliebig auf dem Bildschirm verschoben werden. Endgültig gezeichnet wird nach einem erneuten Drücken der linken
Maustaste.
Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Attributen kann hier noch eingestellt werden, ob die Figuren gefüllt (mit dem aktuellen Füllmuster), mit oder ohne Rand gezeichnet werden.

Polygon (CTRL + 8)

Mit einem Klick auf die linke Maustaste kann eine Linie in beliebiger Richtung gezogen werden. Ein weiterer Druck auf die linke Maustaste legt den Endpunkt der Linie und gleichzeitig den Beginn einer neuen Linie in eine andere Richtung fest. So lassen
sich Vielecke oder Linienzüge zeichnen. Rechtsklicken beendet die Funktion.

Füllen (CTRL + 9)

Hiermit lassen sich Figuren mit einem unter der Option ‚Füllmuster‘ im Menü EINSTELLEN ausgewählten Muster füllen.
Bitte beachten Sie, daß bei dem Versuch, ein nicht vollständig geschlossenes Zeichenobjekt zu füllen, der gesamte Bildschirm bis zur nächsten Begrenzung mit dem aktuellen Füllmuster versehen wird.

Sprühen (CTRL + 0)

Nach Anwählen dieser Funktion läßt sich mit gedrückter, linker Maustaste auf dem Bildschirm sprühen. Der Sprühradius kann im Menü EINSTELLEN, Menüpunkt ‚Zeichnen‘ variiert werden.

Invertieren (CTRL + M)

Mit dieser Funktion lassen sich Bildschirmbereiche invertieren. Hierzu wird um den zu bearbeitenden Bereich mit gedrückter, linker Maustaste ein Rechteck aufgezogen. Lassen Sie die Maustaste los, werden alle Bildpunkte innerhalb des Rechteckes invertiert, d.h. alles, was schwarz war, wird weiß und umgekehrt.

Text (CTRL + T)

Mit dieser Funktion können Texte in beliebiger Größe und Richtung auf die Zeichenfläche geschrieben werden. Auf dem Bildschirm erscheint nach Anwahl der Option ein Kreuzcursor, der den Beginn des Textes markiert. Nun können Sie einfach drauflos schreiben und anschließend den Text mit der Maus frei auf dem Bildschirm plazieren. Mit einem Klick auf die linke Maustaste wird der Text endügltig fixiert.

Extra

extra

Bild löschen (CTRL + C)

Das aktuelle Bild wird gelöscht.

Radiergummi (CTRL + R)

In der linken, oberen Ecke der Zeichenfläche erscheint nach Anwahl dieser Funktion ein kleines Rechteck, das durch Bewegen der Maus vergrößert werden kann. Hat es die gewünschte Größe erreicht, fixiert ein Mausklick links endgültig und Sie können mit
diesem Rechteck bei gedrückter, linker Maustaste in Ihrer Zeichnung radieren.

Boxen ein (CTRL + E)

Mit dieser Funktion, die nur im Art Studio funktioniert, können Sie Ihre eigenen Clips für Briefkopfgrafiken und für Grußkarten herstellen. Die auf dem Bildschirm eingeblendeten Boxen dienen dazu, die genauen Positionen für die Clips einzuhalten. In die
Boxen können Sie malen, Zeichnungen einladen oder mit Hilfe der Blockfunktion Teile von Zeichnungen hineinschieben.

Boxen aus (CTRL + A)

Wenn Sie Ihre Clips fertig gestaltet haben, schalten Sie die Boxen mit dieser Funktion wieder aus und speichern den Bildschirminhalt als CPG-Clip ab.Diese Clips können z. B. unter der Option ‚generieren‘ im Briefkopfeditor wieder aufgerufen werden.

Block (CTRL + B)

Die Blockfunktionen bieten Ihnen viele Möglichkeiten, Bildteile zu kombinieren, zu vergrößern, zu verkleinern oder horizontal und vertikal zu spiegeln.

Nachdem Sie diese Funktion aufgerufen haben, erscheint ein Fadenkreuz auf dem Bildschirm, das Sie nun beliebig mit der Maus auf dem Bildschirm bewegen können. Sollten Sie sich in einem speziellen PP-Modus befinden, so wird das aktuelle Clipping
berücksichtigt, d.h. Sie können das Fadenkreuz nicht über die Ränder hinaus bewegen. Drücken Sie nun kurz die linke Maustaste, so können Sie ein Rechteck aufspannen, welches die äußeren Umrisse des Blockes markiert. Nach einem weiteren Druck auf die linke
Maustaste wird der Block justiert. Je nachdem welche Einstellungen Sie im Menue „Objekte…“ eingestellt haben, werden jetzt im Hintergrund die Objektmaske oder die richtigen Ausmaße des Blockes berechnet.

block

Nach kurzer Rechenzeit erscheint der ausgeschnittene Block innerhalb eines Objektrahmens. Diese Objektrahmen besitzen 8 Größenveränderungsfelder, jeweils 4 Eckfelder und 4 Seitenfelder. Clicken Sie diese schwarzen Felder an, so können Sie die
Größe des Blockes verändern. In der linken oberen Bildschirmecke wird dabei die augenblickliche Vergrößerung eingeblendet.
Ziehen Sie eine Seite des Rahmens über die andere Seite hinaus, so wird der Block in dieser Richtung gespiegelt. Den Spiegelungsvorgang erkennen Sie übrigens auch am negativen Vorzeichen der Größenangabe. Ist die gewünschte Größe erreicht, drücken Sie zum Fixieren die linke Maustaste. Die rechte Maustaste bringt die ursprüngliche Einstellung wieder zurück. Drücken Sie die linke Maustaste innerhalb des Blockes, so können Sie den Block bei gedrückter linker Maustaste auf dem Bildschirm verschieben. Diesen Vorgang können Sie beliebig oft wiederholen.

Möchten Sie den Block an einer Stelle absetzen, so drücken Sie die rechte Maustaste innerhalb des Blockes. Ein Block kann auf diese Weise beliebig oft auf dem Bildschirm abgesetzt werden. Drücken Sie die rechte Maustaste ausserhalb des Objektrahmens, so wird die Blockfunktion beendet. Der aktuelle Block wird in einem internen Puffer gespeichert und kann bei einem späteren Aufruf dieser Funktion wieder zur ckgerufen werden. Um den alten Block wieder zu aktivieren, drücken Sie die rechte Maustaste, anstatt einen Block auszuschneiden.

Lasso (CTRL + X)

Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit beliebig geformte Bildteile auszuschneiden. Nach Selektion des Men punktes ‚Lasso‘ können Sie mit einem Polygonzug einen Bildschirmausschnitt bestimmen. Wählen Sie dazu einen Startpunkt, von dem aus Sie nun
die Eckpunkte des Polygons durch Drü cken der linken Maustaste festlegen können. Die Eckpunkte werden durch Linien verbunden, die die Ränder des späteren Blockes repräsentieren. Durch Drü cken der rechten Maustaste wird der Block ausgeschnitten. Da bis zu 100 Eckpunkte möglich sind, kann nahezu jedes Motiv passgenau ausgeschnitten werden.
Kurz nach dem Ausschneiden des Blockes erscheint ein Objektrahmen mit dem ausgewählten Bildteil, der nun wie ein Block kopiert, bewegt und gespiegelt werden kann.

 Lupe (CTRL + V)

Wird der Menuepunkt Lupe aufgerufen, erscheint die im Bild dargestellte Box. In den beiden links abgebildeten Feldern wird die Lupengröße ausgewählt, die in dem rechts daneben liegenden Feld angezeigt wird. In der oberen linken Bildschirmecke wird der
Bildausschnitt in der gewählten Größe dargestellt. Dieser Ausschnitt kann mit gedrückter linker Maustaste über die gesamte Zeichenfläche verschoben werden. Mit den vier kleinen Quadraten rechts läßt sich der Bildausschnitt ebenfalls in die jeweilige
Richtung verschieben. Der gezoomte Bildausschnitt wird im großen Fenster abgebildet und kann hier auch bearbeitet werden. Linke Maustaste setzt Pixel, mit der rechten Taste wird gelöscht.

Drehen (CTRL + U)

Mit dieser Funktion lassen sich Blöcke ausschneiden und um einen beliebigen Winkel drehen.

Bei gedrückter, linker Maustaste läßt sich das rechts dargestellte kleine Rechteck mit vertikaler Bewegung der Maus drehen, wobei gleichzeitig links der momentane Winkel in Grad angezeigt wird. Ist der gewünschte Winkel eingestellt und Sie lassen die
Maustaste los, erscheint nach kurzer Rechenzeit das gedrehte Objekt auf dem Bildschirm und kann wie jeder normale Block bewegt oder kopiert werden. Wenn Sie versuchen einen zu großen Block zu drehen, erhalten Sie eine Warnmeldung und die Funktion wird abgebrochen.
Hinweis: Diese Funktion arbeitet nur bei ausgeschaltetem Blitter korrekt.

drehen

Hardcopy (CTRL + H)

Der Bildschirminhalt wird auf dem Drucker ausgegeben.

Teildruck (CTRL + P)

Nach Anwählen dieser Funktion läßt sich mittels Maus ein rechteckiger Bereich aus dem aktuellen Bild ausschneiden und auf dem Drucker ausgeben.

EINSTELLEN

einstellen

Farbe (Alternate + C)

Die Zeichenfarbe -schwarz oder weiß- läßt sich auswählen.

Füllmuster (Alternate + F)

Diese Funktion gestattet die Auswahl des aktuellen Füllmusters für das Untermenü ‚Füllen‘. Dazu wird das gewünschte Muster einfach mit der Maus angeklickt.

Bei Anwählen des Buttons `Editor‘ gelangen Sie in den Füllmustereditor, wo Sie auf einfache Art und Weise eigene Füllmuster entwerfen und in das aktuelle Bild übernehmen können. Die Funktionsweise des Mustereditors wird später näher erläutert.

Zeichnen (Alternate + Z)

zeichnen

In der Dialogbox können verschiedene Attribute eingestellt werden, die sich beim Anwenden der einzelnen Zeichenfunktionen auswirken. Zunächst läßt sich einstellen, ob Linien beim Zeichnen grob oder fein geglättet oder ob Figuren direkt mit dem aktuellen Füllmuster und/oder mit Rand versehen werden sollen. Einstellbar ist hier auch der Radius für die Funktion ‚Sprühen‘. Im unteren Teil der Box können Linienstil und Linienbreite eingestellt werden. Damit diese Attribute auch über die Tastatur zu bedienen sind, wurden die Pfeilboxen zusätzlich mit einem Buchstaben versehen. Dieser Buchstabe zusammen mit der Alternate-Taste gedr ückt, hat die gleiche Wirkung wie das Anklicken der Pfeile mit der Maus.

Textart (Alternate + T)

Einstellungen zur Textgestaltung werden in dieser Dialogbox vorgenommen.

textart

Ob der Text fett, hell, unterstrichen, schattiert, umrandet oder kursiv auf dem Bildschirm (und später auf dem Papier) erscheinen soll, kann einfach mittels Mausklick oder Drü cken der Alternate-Taste + unterstrichener Buchstabe eingestellt werden.
Kombinationen der einzelnen Attribute, wie z.B. fett und unterstrichen, sind natürlich ebenso möglich. Mit den mit Ausrichtung bezeichneten Pfeiltasten wird die Schreibrichtung, also von links nach rechts, von oben nach unten, usw., festgelegt.

Mit den Pfeilen links und rechts des unteren Rechteckes wird die Größe des Zeichensatzes verändert und in diesem Kasten sofort angezeigt. Die optimale Einstellung für den jeweiligen Zeichensatz erhalten Sie durch Drücken der Taste ‚Optimal‘.

fonts

Wollen Sie einen anderen Zeichensatz benutzen, klicken Sie den mit ‚Systemfont‘ bezeichneten Button an, woraufhin die im gezeigte Dialogbox auf dem Bildschirm erscheint. Links lassen sich GEM-Fonts, rechts Signum!-Fonts einladen. Nun muß der
gewünschte Font nur noch selektiert (Anwählen mit der Maus) werden.

Wenn Sie sich für einen Signum Font entschieden haben, können Fontgröße und Textausrichtung nicht verändert werden. Auch sollten Sie bedenken, daß viele Signum!-Fonts nicht Public Domain sind und einem Copyright unterliegen.

Schatten (Alternate + S)

Wird diese Funktion aufgerufen, lassen sich in der dazugehörenden Dialogbox Schattenrichtung und Schattenabstand einstellen. Voreingestellt für den Schattenabstand ist für die X- und die Y-Richtung 5. Die Schattenattribute funktionieren nur im Zusammenhang mit der Textdarstellung.

schatten

Objekte (Alternate + O)

In diesem Untermenü lassen sich verschiedene Parameter einstellen, die für die Block- und Textartfunktionen von Bedeutung sind.

objekte

Das Kopieren von Objekten mit den herkömmlichen Verknüpfungsarten hat einige Nachteile. Je nach Verknüpfungsmodus vermischen sich Hintergrund und Objekte zu einem unidentifizierbaren Brei. Hier sollen die sogenannten Objektmasken ‚Fläche‘ und ‚Kontur‘ Abhilfe schaffen.
Wählen Sie die Maske ‚Fläche‘, so werden alle Flächen im gewählten Objekt undurchsichtig. Außerdem wird ein weißer Objektrand hinzugefügt, dessen Breite durch Anwählen der Dialogknöpfe 0,1,2 oder 3 bestimmt werden kann.
Ist ‚Kontur‘ eingestellt, so wird jedem Punkt des Objektes ein weißer Rand hinzugefügt. Flächen bleiben durchsichtig; Punkte und Linien bleiben jedoch (je nach gewählter Randbreite) klar erkennbar.
Die Verknüpfungsarten werden bei der Maskenbearbeitung nicht berücksichtigt.
Ist die Option ‚Objektmaße reduzieren‘ eingestellt, wird ein ausgeschnittener Block auf seine minimalen Ausmaße begrenzt, d.h. leere Ränder werden entfernt. Schneiden Sie jedoch einen leeren (weißen) Block aus, so wird dies erkannt und die weiße Fläche wird ausgeschnitten.

Printing Press Chart

Das Programmpaket Printing Press professional enthält auch ein Präsentationsgrafikmodul, mit dem komfortabel dreidimensionale Torten- und Balkengrafiken erzeugt werden können. Die mit diesem Modul erstellten Grafiken können direkt in PPprof übernommen und dort nachbearbeitet werden.
PP Chart können Sie direkt aus dem Hauptprogramm heraus aufrufen, sofern Sie den Zugriffspfad eingestellt haben und genügend freier Speicherplatz vorhanden ist.
Zum Erfassen Ihrer Zahlen stehen Ihnen 5 Spalten zur Verfügung, die wiederum je 20 Zeilen fassen. Es können also 100 Datenwerte gleichzeitig im Speicher gehalten werden.

ppchart

Allgemeines

Nach kurzer Ladezeit erscheint die Bedienungsoberfläche auf dem Bildschirm. Am oberen Bildschirmrand befindet sich die Eingabezeile. Hier werden die Daten, Überschriften und Bezeichnungen eingetragen. Auf der linken Seite sind die Funktionsknöpfe des Programmes untergebracht, die zum Laden und Speichern der Daten dienen und Torten- oder Balkengrafiken aktivieren. Klicken Sie auf das Mülleimersymbol, so wird Ihre Wertetabelle nach einer Sicherheitsabfrage gelöscht.

Das Icon mit der laufenden Figur und dem Pfeil dient zum Verlassen des Chart- Moduls.

In der Mitte der Oberfläche befindet sich die eigentliche Tabelle, in der Sie immer 10 Zeilen betrachten können. Mit den am rechten Rand befindlichen Zeichen „+“ und „-“ kann nach oben bzw. nach unten gescrollt werden. Die Tabelle besitzt zwei
Arbeitsmodi, die durch den Anfangsbuchstaben in der linken oberen Ecke der Wertetabelle gekennzeichnet sind. Steht dort der Buchstabe „W“, so befinden Sie sich im Eingabemodus für „Werte“. Ein „B“ zeigt den Modus für „Bezeichnungen“ an. Über die rechte
Maustaste kann zwischen diesen beiden Modi hin- und her geschaltet werden und es kann jedem Zahlenwert eine Bezeichnung zugeordnet werden.
Über der Wertetabelle befinden sich 6 weitere Knöpfe, die bestimmte Aktionen und Zustände anzeigen und im nächsten Abschnitt näher erläutert werden.

Die Eingabe

Klicken Sie mit dem Mauszeiger auf ein Feld innerhalb der Wertetabelle, wird im Eingabefeld (ganz links in der obersten Zeile) der augenblickliche Standort angezeigt. Spalte 3|5 z.B. bedeutet, daž Sie sich in der fünften Zeile der dritten
Spalte befinden. Der Standort kann außer mit der Maus auch mit den Cursortasten gewechselt werden.
Haben Sie beim Eingeben der Zahlen einen Wert vergessen oder zuviel eingegeben, können Sie mit Hilfe der beiden Knöpfe „Zeile einfügen“ und „Zeile löschen“ Zeilen einschieben oder entfernen. Dabei werden beide Tabellen (Werte und Bezeichnungen) berücksichtigt.

Sollen die Bezeichnungen, die Sie eingeben, immer für eine ganze Zeile gelten , klicken Sie den Schalter „Globale Bezeichnungen“ an. Nun werden die eingetippten Bezeichnungen automatisch in der ganzen Zeile wirksam.

Um die spätere Grafikausgabe auf bestimmte Bereiche beschränken zu können, ist es möglich, Blockmarken für jede Spalte zu setzen. Klicken Sie ein Feld an und anschließend auf den Knopf „Block oben“ und oberhalb des Wertes erscheint im angewählten Feld
eine Blockmarkierung. Springen Sie nun das Feld an, bis zu welchem die gewünschte Blockmarkierung reichen soll und betätigen anschließend den Knopf „Block unten“. Um das Scrollen etwas zu beschleunigen, können Sie die Blockmarken auch ausschalten, indem
Sie den Knopf „Blöcke sichtbar“ deselektieren.

Tortengrafiken

Wählen Sie das Icon mit dem Tortensymbol an, erscheint eine Dialogbox, in der Sie die Kuchenattribute setzen können.

kuchenattribute

 

Hier kann die Höhe des Kuchens, der Ausgabewinkel und der Durchmesser bestimmt werden. Außerdem kann später ein Kuchenstück herausgehoben werden, wenn das Feld ‚Hervorheben‘ in diesem Formular gesetzt wird.

Nach dem Drücken des OK-Knopfes erscheint eine weitere Dialogbox, in der Sie die Spalte bestimmen können, deren Daten in die Grafik einfließen sollen. Werden hier mehrere Spalten ausgewählt, so wird immer nur die erste Spalte in eine Grafik umgesetzt.

Nun wird mit dem Zeichnen begonnen und nach wenigen Sekunden erscheint die Kuchengrafik auf dem Bildschirm. Haben Sie das Attribut ‚Hervorheben‘ angewählt, so ist es nun möglich, durch Anklicken der Bezeichnung ein beliebiges Kuchenstück herausheben zu lassen.
Besteht Ihre Grafik z.B. aus 4 Kuchenstücken mit den Bezeichnungen „1.Quartal“ bis „4.Quatal“ und Sie wollen bei der Präsentation Ihrer Daten das Augenmerk auf das Ergebnis des 3.Quartals lenken, so klicken Sie einfach den Text „3.Quartal“ an, um dieses Stück herauszuheben. Die Grafik wird neu berechnet und dann auf dem Bildschirm angezeigt.

Balkengrafiken

Um die eingegebenen Daten in Balkengrafiken umzusetzen, ist das Icon mit dem Balkensymbol anzuwählen. Es erscheint eine Dialogbox, in der Sie die Balkenattribute setzen können.

balkenattribute

Es gibt zwei Auswahlmöglichkeiten für die perspektivische
Darstellung (Sicht). Wird der „2-D-Modus“ gewählt, so werden die Balken selbst zwar dreidimensional gezeichnet, jedoch bleiben sie auf der gleichen Höhe. Der zweite, „3-D-Modus“, ordnet die Blöcke diagonal im Raum an, so daß ein räumlicher Eindruck
entsteht. Die Texte werden bei diesem Modus automatisch der Perspektive angepasst, was etwas Zeit kostet und die Darstellung ein wenig verlangsamt.

Damit die Präsentation Ihrer Daten nicht zu einer eintönigen Angelegenheit wird, läßt sich die Form der Balken verändern. Es stehen Säulen, Quader und Pyramiden zur Auswahl. Die Berechnung der Säulen nimmt die meiste Rechenzeit in Anspruch, Pyramiden
werden hingegen recht zügig gezeichnet.

Weiterhin besteht die Möglichkeit die Skalenart zu wählen. Skala 1 baut an der Seite und im Hintergrund der Grafik ein Gitter auf, Skala 2 zeichnet nur den Rand dieses Gitters und mit Anwählen des Buttons ‚Ohne‘ wird ganz auf eine Skala verzichtet.

Zu guter Letzt kann noch die Anzahl der Nachkommastellen bestimmt werden. Es werden entweder 1,2,4 oder keine Nachkommastellen ausgegeben, je nachdem welchen Knopf Sie selektiert haben.

Nach einem Klick auf OK wird der Rechenprozess eingeleitet und nach wenigen Sekunden erscheint die Grafik auf dem Schirm.

Export

Nachdem die entgültige Grafik auf dem Schirm erschienen ist, haben Sie die Möglichkeit diese Grafik zu exportieren. Es wird das PPprof-eigene CPG-Format sowie das DEGAS- und Doodle-Format unterstützt.
Wählen Sie den Abbruch-Knopf so erscheint eine weitere Abfrage, in der Sie den Bildschirm direkt ins PPprof exportieren können. Das ist natürlich nur dann möglich, wenn das Präsentationsgrafimodul von dem Hauptprogramm PPprof mit der entsprechenden Funktion aufgerufen worden ist. Drücken Sie hier OK, so wird diese Grafik in das PPprof übernommen.
Wählen Sie also im Hauptprogramm am besten einen Grafikmodus, in dem Ihnen der ganze Bildschirm zur Verfügung steht, damit keine Teile der Grafik verloren gehen.

ACHTUNG : Exportieren Sie den Bildschirm direkt ins PPprof, so wird das Programm PP-Chart abgebrochen ! Speichern Sie also vor dem direkten Export Ihre Daten ab !!! Nach dem Export in eine Bilddatei geht der Programmlauf normal weiter.

Muster

Mit Anwählen dieses Icons haben Sie eine weitere Möglichkeit, das Aussehen der Präsentationsgrafik zu beeinflussen, da Sie hier die Musterverteilung, mit der die einzelnen Säulen, Quader, etc. später gezeichnet werden, ändern können.

spaltenauswahl

Zunächst geben Sie in einer Dialogbox an, für welche Spalte die Musterverteilung gelten soll. Anschließend erscheint eine weitere Dialogbox, in der Sie die Wahl zwischen ‚Aufwärts verteilen‘, Abwärts verteilen‘ und ‚Eigene Verteilung‘ haben.
Für die beiden ersten Möglichkeiten nimmt das Programm die Musterverteilung nach der vorgegebenen Reihenfolge entsprechend von links nach rechts oder von rechts nach links vor.

Haben Sie sich für die eigene Verteilung der Muster entschieden, gelangen Sie in die in Bild dargestellte Dialogbox und Sie können die vorgegebene Musterverteilung ändern.

fuellmuster

Zunächst wählen Sie mit der Maus in der oberen Box ein Muster an (Mausklick), welches dann mit Anklicken eines Ersatzmusters in der unteren Box geändert wird. Sind alle Muster nach Ihren persönlichen Wünschen eingereiht, wird die Box mit OK verlassen und die Muster für die zu zeichnenden Säulen, Quader etc. werden der geänderten Musterverteilung entnommen.

Der Mustereditor

Wenn Ihnen die von Printing Press zur Verfügung gestellten Muster nicht ausreichen oder nicht nach Ihrem Gusto sind, rufen Sie einfach im Menü EINSTELLEN, Untermenü ‚Füllmuster‘, den Mustereditor auf, indem Sie mit der Maus auf den Button ‚Editor‘ klicken. In diesem Editor lassen sich auf einfache Art und Weise eigene Muster und Linien entwerfen und wie weiter unten noch näher erläutert, Teile aus Bildern ausschneiden und diese dann als Muster verwenden.

mustereditor

Bedienung

Die Bedienungsoberfläche des Mustereditors.
Die auf der linken Seite abgebildeten Icons dienen dazu, die Hauptfunktionen des Editors zu steuern. Diese Icons sind sowohl mit der Maustaste zu bedienen, als auch über die Tastatur zu erreichen. Hinter dem Schriftzug ‚Printing Press Mustereditor‘, auch anwählbar mit der Funktionstaste F1, verbirgt sich das Copyright-Info.
Mit dem nächsten Icon oder der Taste F2 läßžt sich eine PP-Musterdatei (*.PPM) laden.

Speichern -F3- kann man ein erstellte Musterdatei im PP-Format und zusätzlich im MegaPaint Professional-Format (ab Version 2.3).
Mit den beiden nächsten Icons läßt sich entweder der Füllmustereditor -F4- oder der Linieneditor -F5- aktivieren.
Verschiedene Parameter können mit dem vorletzten Icon -oder F6- eingestellt werden und das letzte Bildchen -F7- dient zum Verlassen des Editors.

Füllmuster erstellen

Eigene Füllmuster können auf der großen Zeichenfläche auf einfache Weise mit Hilfe der Maus gezeichnet werden. Dabei werden mit der linken Maustaste Pixel gesetzt, mit der rechten gelöscht. Ihre Arbeit können Sie zur gleichen Zeit in dem kleinen Fenster
oben rechts in Originalgröße begutachten. Ist ein Füllmuster fertig gestellt, können Sie durch Anklicken der Pfeile oberhalb des kleinen Fensters.  Die Zahl zwischen den beiden Pfeilen zeigt dabei an, welches Muster gerade aktiv ist.

Da die Füllmusterpalette aus maximal 32 verschiedenen Mustern besteht, wäre es oft mühsam, sich z.B. von Muster 1 bis Muster 30 durchzuklicken. Drücken Sie einfach die Undo-Taste, und in einer Dialogbox können Sie die Zahl des gewünschten Musters angeben und direkt dorthin springen. Eine weitere Möglichkeit, sich in der Palette zu bewegen, bietet die Help-Taste. Nach Betätigen erscheint die Füllmusterpalette auf dem Bildschirm und durch Anklicken eines Musters mit der Maus wird diese zum aktuellen
Editormuster.
Mit den Symbolen des unteren Rechteckes auf der rechten Seite kann die Zeichnung komfortabel bearbeitet werden.
CLR -oder Taste Clr Home- löscht das Muster nach einer Sicherheitsabfrage. INV oder die Taste Insert invertiert das Muster.
Die beiden darunter liegenden Tasten dienen zum horizontalen bzw. vertikalen Spiegeln des Musters (Tastatur: Shift + , Shift + ). Mit den restlichen Symbolen, die den Cursorsteuertasten entsprechen, kann das gesamte Muster in die jeweilige Richtung verschoben werden.

Bild als Fllmuster übernehmen

Haben Sie z.B. im Art Studio ein Bild gezeichnet oder bearbeitet und schalten von dort um zum Mustereditor, so wird das aktuelle Bild gepuffert und Sie haben die Möglichkeit, einen Teil dieses Bildes auszuschneiden und als Füllmuster zu verwenden.

Drücken Sie hierzu im Mustereditor lediglich die ESC-Taste und das Bild wird wieder angezeigt. Ein kleines Rechteck markiert den Ausschnitt und kann mit der Maus frei über das Bild bewegt werden. Haben Sie den gewünschten Auschnitt ausgewählt, wird er
durch Drücken der linken Maustaste übernommen und kann bei Bedarf noch bearbeitet werden.

Hinweis: Beim Aufruf des Mustereditors wird die aktuelle Musterpalette des Hauptprogrammes übergeben. Änderungen an der Palette werden sowohl im Printing Press als auch im Mustereditor aktiv. Da es im Printing Press jedoch keine M”glichkeit gibt, die Musterpalette zu speichern, muß dies unbedingt im Füllmustereditor geschehen, wenn die Änderungen erhalten bleiben sollen.

Linienmustereditor

Haben Sie zum Linienmustereditor umgeschaltet, ist die Zeichenfläche dem Zweck entsprechend, verkleinert. Auch hier läßt sich, wie im Füllmustereditor, mit den Pfeiltasten zum nächsten Muster weiterblättern.

linienmuster-editor

Parameter einstellen

In der auf dem Bildschirm erscheinenden Dialogbox haben Sie die Möglichkeit, einige Parameter einzustellen und zu sichern.

parameter-einstellen

Es lassen sich die Pfade zum Abspeichern der Muster im PP-Format und im MegaPaint-Format angeben. Beim Speichern mit Backup wird die alte Musterpalette nicht einfach durch die neue Datei überschrieben, sondern zur Sicherheit als .BAK-Datei auf Ihrem
Datenträger belassen.

Ist ‚Richtungsumkehrung‘ eingeschaltet, wird das Füllmuster beim Betätigen der -Taste nicht nach rechts, sondern nach links verschoben (wer’s braucht…). Die Taste ‚Kopiermodus‘ ist für das Spiegeln des Musters von Bedeutung. Ist diese Funktion
eingeschaltet, so wird beim Spiegeln z.B. eines Punktes an der vertikalen Achse auf die gegenüberliegende Seite kopiert und man erhält zwei Punkte. Ist die Funktion dagegen ausgeschaltet, wird der Punkt nach dem Spiegeln an der alten Stelle gelöscht.

Zusammenarbeit mit 1ST Address

Sollten Sie im Besitz des Accessories 1ST Address sein, so können Sie während der Erstellung von Etiketten auf die Daten des im Speicher befindlichen Accessories zurückgreifen. Dazu müssen Sie allerdings Ihr 1ST Address auf das „Etikettenprogramm“
abrichten, sprich konfigurieren. Diesem Zweck dient das Programm CONFIG.PRG, das dem Printing Press professional-Paket beiliegt.

Starten Sie das Programm vom Desktop aus oder mit der Funktion „Externe Programme…“ in der Menüleiste des PPprof. Das Konfigurationsprogramm verfügt über eine Dialogbox  in der alle Einstellungen getroffen werden.

1stadress-schnittstelle

An der rechten Seite sind fünf Knöpfe angeordnet, die der Programmsteuerung dienen. Mit „Neu…“ können Sie ein neues Accessory konfigurieren. Dazu muß dieses unbedingt im Speicher sein, andernfalls wird diese Funktion abgebrochen. Wählen Sie in der nun
folgenden Fileselectorbox die Maske des gewünschten Accessories aus, denn diese enthält die Anordnung der Felder und deren Bezeichnungen. Ist das Accessory resident, werden die Namen der Felder eingeladen. Die ersten (max. 21) Felder werden in den nun erscheinenden Knöpfen in der linken Hälfte der Dialogbox dargestellt. Rechts daneben befinden sich sieben Knöpfe, die den sieben Zeilen des Etiketts entsprechen.
Der Zweck dieser Konfiguration ist es, festzulegen, welche Felder des Accessories auf dem Etikett und in welchen Zeilen erscheinen sollen; ferner ist es möglich mehrere Felder in einer Zeile unterzubringen. Klicken Sie einfach die Knöpfe für die Felder an, die in der ersten Zeile erscheinen sollen. Wählen Sie nun die zweite Zeile (Knopf „Zeile 2“ drücken) an, und stellen Sie die gewünschte Feldkombination ein. Haben Sie alle sieben Zeilen eingestellt, ist die Konfiguration beendet. Sichern Sie diese mit „Speichern…“ ab. Das File, mit der Endung .ADP gesichert, kann nun dem Etikettenprogramm mitteilen, wie die Daten des 1ST Address‘ auf dem Etikett zu verteilen sind. Wenn Sie eine bestehende Konfiguration ändern wollen, so kann diese mit „Laden…“ eingeladen werden. Die Anordnung kann dann nach belieben geändert und wieder abgespeichert werden.

Druckereinstellung

Diese Funktion kann im Pulldownmenü EINSTELLEN, Untermenü ‚Drucken‘ ausgewählt werden. Hier können Sie den Druckertyp (9, 24-Nadler oder Laser) einstellen. Außerdem können Druckertreiber geladen, angepaßt und gespeichert werden.

druckerparameter

In der Obersten Zeile steht der Name Ihres Druckers. Dieser Name hat keinen Einfluß auf die Druckroutinen und taucht auch sonst nicht mehr im Programm auf. Unterhalb dieser Eingabezeile wird der Druckertyp durch selektieren eines der Kästchen eingestellt.

Sollten Sie einen Drucker besitzen, der nicht mit einem der mitgelieferten Druckertreiber zusammenarbeitet, so können Sie die folgenden Druckparameter auf Ihr Gerät abstimmen. Alle Druckparameter gelten nur für Nadeldrucker. Laserdrucker berücksichtigen diese Werte nicht!

Ziehen Sie Ihr Druckerhandbuch zu Rate, um den Druckertreiber zu modifizieren.

Druckerinit : Bei dem ersten Druckparameter handelt es sich um die Druckerinitalisierung. Durch diesen Befehl wird der Drucker in den Zustand versetzt, in dem er sich direkt nach Einschalten befindet. Meist handelt es sich um das Kommando 27,64. Ziehen Sie Ihr Druckerhandbuch zu Rate, um diesen Wert nachzuprüfen.

Grafikcode für Disklabels: Hier muss der Grafikcode eingegeben werden, der beim Disklabelausdruck verwendet werden soll. Bei einem EPSON-kompatiblen 9-Nadel-Drucker beträgt die Druckauflösung die vierfache Dichte (1/240 Zoll), während es bei einem NEC-P6 24-Nadeldrucker 180 DPI sind. Schlagen Sie diese Werte in Ihrem Druckerhandbuch nach, und ändern Sie ggf. den Treiber.

Grafikcode für Hardcopy: Die Grafikauflösung der Hardcopies beträgt bei EPSON-kompatiblen 9-Nadel-Druckern 640 Punkte pro Zeile (1/80 Zoll). Bei einem NEC-P6 24-Nadeldrucker beträgt die Auflösung auch 180 DPI. Sollten sich Abweichungen beim Ausdruck ergeben, so ändern Sie die Werte entsprechend.

Zeilenvorschub: Dieser Befehl legt den Zeilenabstand fest. Bei einem EPSON-kompatiblen 9-Nadldrucker wird er auf n/216 Zoll, bei einem NEC-P6 24-Nadeldrucker auf n/360 Zoll festgelegt. Der Parameter n wird durch die Druckroutine eingestellt, oder durch die Parameter Labelvorschub oder Labelausgleich.

Zeilenrückschub: Dieser Druckbefehl ist nur für 24-Nadeldrucker relevant und wird bei 9-Nadeldruckern nicht berücksichtigt.

Labelrückschub: Dieser Druckercode ist ebenfalls nur bei 24-Nadeldruckern wichtig und lautet z.B. fr einen NEC P6-kompatiblen Drucker 28,54. Diese Kommando führt den für den Labelausdruck relevanten Zeilenrückschub aus.

Wagenrücklauf: Der Druckercode fr den Wagenrücklauf lautet fast immer 13. Sollte er für Ihren Drucker anders sein, ist dies hier einzustellen.

Labelvorschub: Da es verschiedene Hersteller von Endlosaufklebern für 3 1/2″-Zoll-Disketten gibt, sind die Abstände bis zum nächsten Aufkleber oft unterschiedlich groß. Dieser Parameter beschreibt den Abstand zwischen den Diskettenaufklebern und kann Werte zwischen 0 und 255 annehmen. Wenn der geladene Druckertreiber also nicht korrekt den Anfang des nächsten Aufklebers findet, so ist dieser Druckparameter zu modifizieren. Werden die Abstände immer größer, so ist der Wert zu verringern. Werden die Abstände immer kleiner, ist der Parameter zu erhöhen. Hier heißt es leider: probieren, probieren und nochmals probieren.

TIP: Zeichnen Sie sich ein Disklabel, das an der Oberkante und der Unterkante einen durchgehenden Strich enthält. Wenn Sie nun 4 oder 5 Disklabel ausdrucken, verwenden Sie am besten Endlospapier, welches kostengünstiger als die ansonsten verbrauchten
Diskettenaufkleber ist. Vergleichen Sie jetzt den Ausdruck mit Ihren Endlosaufklebern. Wiederholen Sie diesen Anpassungsvorgang so lange, bis der Papierausdruck genau auf die Aufkleber paßt. Nun können Sie die Endlosaufkleber einspannen und mit dem
Drucken beginnen.

Labelausgleich: Auch dieser Druckparameter ist für das Drucken von großer Bedeutung, denn er bestimmt den Abstand von einer bis zur nächsten Druckzeile. Erscheinen beim Ausdruck regelmässig feine weiße Streifen, so ist dieser Wert kleiner zu wählen. Ist der Ausdruck zu schmal und werden Zeilen übereinandergedruckt, so ist der Parameter zu erhöhen.

Mit den Knöpfen „Laden“ und „Speichern“ kann man Druckertreiber laden und speichern (wie könnte es auch anders sein).

Treiber automatisch laden

Damit Sie nicht jedesmal bei der Arbeit mit dem PPprof den Druckertreiber neu laden müssen, ist eine AUTOEXEC-Funktion eingebaut worden. Befindet sich ein Druckertreiber mit dem Namen AUTOEXEC.PPT im gleichen Pfad wie das Hauptprogramm, so wird dieser Treiber automatisch mitgeladen.

Um einen Auto-Treiber zu installieren, laden Sie einfach den gewünschten Treiber ein, und speichern ihn in dem erwähnten Pfad unter „AUTOEXEC.PPT“. Der Treiber steht Ihnen nun immer direkt zur Verfügung.

Warenzeichen

Atari, Atari ST, Mega ST sind eingetragene Warenzeichen von Atari Corp.
Degas und Degas Elite stammen von Batteries Included.
1ST-ADDRESS stammt von Victor KG.
Signum! und STAD sind eingetragene Warenzeichen von Application Systems.
MegaPaint II ist eingetragenes Warenzeichen von Tommy Software.
Calamus stammt von DMC.
GEM ist eigetragenes Warenzeichen von Digital Research Inc.

 

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